Kategorie: Klassische Flipper & Oldtimer
Glückwunsch zum 30. Geburtstag: Im Dezember 1992 erblickte der Bally-Klassiker „Creature from the Black Lagoon“ das Licht der Welt. Gamedesigner dieses Evergreens war John Trudeau: „Niemand hatte bisher so etwas konzipiert, und die Technik und Kosten dafür waren auch für Serienproduktion in Reichweite.“
Schon seit es Flipper gibt, wurden Pinballs auch in Widebody-Größe produziert. Hersteller PAMCO legte 1933 los, Bally zog bereits 1947 nach. Die bekanntesten XXL-Geräte sind aber die Williams/Bally der „SuperPin“ Line wie der Star Trek TNG von Steve Ritchie oder der Indy seines Bruders.
Rock ’n‘ Roll & Pinball – das ist eine bewährte Kombi, nicht nur im Flipper-Mutterland USA. Diese Verbindung reicht über Metallica, AC/DC bis weit zurück in die Vergangenheit zu den Beatles, Elton John oder den Stones in den wilden 70er-Jahren des UK. Oder gar ins Rheinland.
Der Kreativität der bastelfreudigen Pinheads weltweit sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Einer davon ist Ad Jonker. Der Pin-Fan hat kürzlich seine einzigartige Neukreation des T.O.T.A.N. beim UK Pinfest der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Flipperfinger mehr ist dabei nicht der einzige Unterschied.
Ist es wirklich magische Anziehung – oder doch nur ein geschickter Handgriff der Programmierer? Der Attract Mode, während noch kein Spiel im angeschalteten Automaten aktiviert ist – so nennt man den inaktiven Zustand. Ein elementarer Aspekt nicht nur für Aufsteller. Auch viele EM-Flipper haben einen.
Der Bally-Automat The Pinball Circus hat im Juni 1994 das Licht der Welt erblickt – in einer elitären Auflage von nur zwei Geräten, den Prototypen mitgerechnet. Es ist wohl der teuerste Flipper der Welt, und die spielbare Version des Duos steht in Las Vegas. Bemerkenswert sind aber auch die folgenden Plätze.
Glückwunsch zum 25. Geburtstag: Im Oktober 1997 erblickte in Cirqus Voltaire ein Top-Klassiker das Licht der Welt. Der Bally-Flipper rangiert nach all der Zeit noch immer auf einem ansehnlichen pinside-Rang. John Popadiuk: „Die Idee zum Display unter dem Glas kam nicht von mir.“
1994 veröffentlichte Williams The Flintstones, nachdem im Vorjahr bereits zahlreiche Meilensteine das Licht der Pinball-Welt erblickt hatten. Der Familien-Flipper ist besser, als er auf den ersten Blick aussieht. Gamedesigner John Trudeau reiht den Pin „in die Top-3 meiner Automaten“ ein.
Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag: Fish Tales ist ein Erfolgsflipper, der stolze 13.640-mal produziert wurde. Dieser Williams-Klassiker von 1992 ist schlicht und ergreifend gut. Gamedesigner war Mark Ritchie, der die Idee zu seinem Konzept erklärt: „Mein Vater war ein absoluter Angler-Freak …“
Es gibt nicht wenige Fans, die diesen Flipper für den vielleicht besten (Klassiker) halten. Der Bally-Automat „The Shadow“ aus dem Jahreswechsel 1994/95 weiß zu punkten – Gamedesigner war der legendäre Brian Eddy. Vom Mechanik-Blickwinkel her sei der Pin laut Eddy ein „sehr ambitioniertes Gerät“.