Kategorie: Klassische Flipper & Oldtimer
SEGA ist eher für Sonic & Co. bekannt, hat aber auch Flipper hergestellt, bevor Stern diese Sparte übernahm. Einer davon ist Batman Forever aus 1995. Co-Schöpfer Joe Kaminkov: „Unser Batman-Thema war und ist zeitlos, und diese Einschätzung hat sich bis 2016 bestätigt.“
Wer ist das größte Mastermind der Pinball-Gamedesigner? An dieser Frage spaltet sich die Welt der Flipper-Fans. Über Geschmack lässt sich herrlich streiten, viele Spieler haben ihre eigenen Prioritäten und huldigen ihren Lieblingen mit absoluter Vehemenz. Hier unsere Vorschläge für die Top-Fünf im Flipper-Olymp.
Remake von Haggis Pinball nach über 40 Jahren: Fathom Revisited wahrt das ursprüngliche Spielgefühl und Layout des Bally-Klassikers, nutzt aber moderne Technologie, die nun mit zwei TWIPY-’22-Preis-Nominierungen gewürdigt wurde. „Es gibt einfach so viel Liebenswertes an Fathom“, so CEO Damian Hartin.
Glückwunsch zum 30-Jährigen: Der Williams White Water aus dem Januar 1993 steht oben in der Gunst der Fans. Gamedesigner war Dennis Nordman, der erklärt, dass der Bigfoot seiner eigenen Gestalt bzw. seinem Gesicht nachempfunden sein sollte: „Diese Figur entstand aus meiner Recherche zum Wildwasser-Rafting.“
Schon stolze 35 Jahre alt ist dieser Klassiker von Williams. Im Dezember 1987 veröffentlichte der damalige Marktführer den Nachfolger vom Space Shuttle. Gamedesigner war ebenfalls der (im Vorjahr verstorbene) Barry Oursler. Fun fact: Steve Ritchie war ebenfalls beteiligt.
In diesem Dezember feiert der nächste Klassiker ein Jubiläum: 1997 veröffentlichte Williams in No Good Gofers seinen letzten Flipper von Pat Lawlor. Nur noch 2.711 Geräte wurden gebaut, der Abwärtstrend der Branche war erkennbar. Ist der Hole-in-one-Schuss via bewegliche Rampe der beste Schuss der Historie?
Glückwunsch zum 30. Geburtstag: Im Dezember 1992 erblickte der Bally-Klassiker „Creature from the Black Lagoon“ das Licht der Welt. Gamedesigner dieses Evergreens war John Trudeau: „Niemand hatte bisher so etwas konzipiert, und die Technik und Kosten dafür waren auch für Serienproduktion in Reichweite.“
Schon seit es Flipper gibt, wurden Pinballs auch in Widebody-Größe produziert. Hersteller PAMCO legte 1933 los, Bally zog bereits 1947 nach. Die bekanntesten XXL-Geräte sind aber die Williams/Bally der „SuperPin“ Line wie der Star Trek TNG von Steve Ritchie oder der Indy seines Bruders.
Rock ’n‘ Roll & Pinball – das ist eine bewährte Kombi, nicht nur im Flipper-Mutterland USA. Diese Verbindung reicht über Metallica, AC/DC bis weit zurück in die Vergangenheit zu den Beatles, Elton John oder den Stones in den wilden 70er-Jahren des UK. Oder gar ins Rheinland.
Der Kreativität der bastelfreudigen Pinheads weltweit sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Einer davon ist Ad Jonker. Der Pin-Fan hat kürzlich seine einzigartige Neukreation des T.O.T.A.N. beim UK Pinfest der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Flipperfinger mehr ist dabei nicht der einzige Unterschied.