Brouwer-Williams für BallyWilliams zu AP

Unbezahlte Werbung / American Pinball im Aufwind

Veröffentlicht am 18.02.2026 von Flipper-News

American Pinball hat sich mit Melvin Brouwer-Williams einen kreativen Schwergewichtler ins Boot geholt, und macht damit ernst mit den sieben (!) frisch gesicherten Bally/Williams-Lizenzen. Brouwer-Williams, bislang vor allem durch seine Arbeit bei Dutch Pinball/DPX und der ambitionierte „Alice in Wonderland“ bekannt, übernimmt bei American Pinball die Rolle des Creative Director.

Melvin Brouwer-Williams | Bildquelle: pinballnews.com

In dieser Funktion soll er die kreative Vision der kommenden Titel prägen, von Lizenzprojekten bis hin zu neuen Eigenentwicklungen. Dass ausgerechnet jemand mit starkem Art- und Konzeptfokus an Bord kommt, passt perfekt zur Idee, Klassiker nicht nur zu remastern, sondern spürbar neu zu denken.

Sieben BallyWilliams-Titel

Kern der Strategie ist der langfristige Deal mit Planetary Pinball über sieben ausgewählte Bally/Williams-Titel. Welche Titel genau es werden, ist noch nicht offiziell, aber klar ist: Es geht um „premier titles“, also bewusst kuratierte Klassiker. American Pinball spricht davon, diese Games als moderne „Reimagined“-Versionen umzusetzen: das vertraute Layout und Feeling, kombiniert mit zeitgemäßem Code, Audio/Video-Präsentation und neuen Features. Ziel ist, den Output zu erhöhen, ohne sich ausschließlich auf neue, teure Lizenzen verlassen zu müssen. Fans wünschen sich dabei primär TOTAN, ToM und Indiana Jones.

Investor J.B. Vincent | Bildquelle: kineticist

AP-Inhaber Bryan Vincent positioniert den Schritt sehr deutlich: Statt alte Problemthemen wie RAZA wieder aufzugreifen, soll Brouwer-Williams nach vorne schauen und die Bally/Williams-Lizenzen sowie neue Titel kreativ anführen. Vincent beschreibt sich selbst als großen BallyWilliams-Fan und sieht in dem Lizenzdeal eine Chance, die eigene Marke zu stärken und den Fluss an Releases zu erhöhen. Wichtig ist ihm dabei, Qualität abzuliefern, offen mit Fehlern umzugehen und „es für die Leute richtig zu machen“, falls einmal etwas schiefgeht.

Was das für die Szene bedeutet

Für die Pinball-Community ist diese Kombination aus starker Klassiker-Lizenz, neuem kreativem Kopf und einem motivierten Eigentümer hoch spannend: Gelingt es American Pinball, die sieben Bally/Williams-Titel wirklich als moderne Interpretationen statt als bloße Remakes auf die Beine zu stellen, könnte der Hersteller im „Classics“-Segment deutlich an Gewicht gewinnen. Gleichzeitig steht Brouwer-Williams vor der Aufgabe, mit soliden, fertig ausgelieferten Geräten Vertrauen für AP zurückzugewinnen; genau das macht die nächsten Ankündigungen und Releases umso interessanter.

Hintergrund: Investor J. Bryan Vincent hatte über sein Unternehmen JB Vincent LP sämtliche Vermögenswerte des Flipperherstellers AP übernommen. Vincent ist kein anonymer Investor, sondern ein leidenschaftlicher Flipperfan und erfolgreicher Unternehmer aus Texas, der zuvor im LED-Fertigungsbereich tätig war.​

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