Autor: TriaWu-7_xkr-r9JJFi
Glückwunsch zum 30. Geburtstag: 1995 erblickte Johnny Mnemonic von Williams das Licht der Flipper-Welt. Der Klassiker stammt von Gamedesigner George Gomez und das Artwork-Design von John Youssi. Viele Ingame-Callouts stammen übrigens von Steve Ritchie. Gomez: „Es war mein zweites Konzept und ich habe mich von seinem T2 inspirieren lassen.“
Die Branche blüht trotz der US-Zölle nach wie vor, auch in Deutschland. Pinball Garage ist Flipper-Händler in Suhl und bietet eine Top-Auswahl an neuen/gebrauchten Automaten. Die Betreiber bieten diverse Dienstleistungen zur Wartung und Mods von Pins an. Deshalb wartet der Händler nicht nur in Thüringen und in einer Bistro-Location in Coburg (Cafe Q) auf Besucher.
Das Flipper- und Arcademuseum von Saarcade e.V. ist ein wahres Eldorado für Liebhaber klassischer Flipperautomaten und Arcadegeräte. In Neunkirchen-Wiebelskirchen steht die recht neu geschaffene Location. Nun am ersten Mai-Wochenende wurde auch die dritte Halle fertig zur Verfügung gestellt. Das 500-qm-Museum bietet eine Sammlung von rund 100 Flippern.
40 Jahre nach dem Williams Joust taucht mal wieder ein toller Zwei-Spieler-Automat auf. Beim derzeitigen Pinfest in Allentown ist dieses Homebrew-Unikat erneut spielbar. Die Vorlage aus 1983 ist ein ähnlich außergewöhnlicher Duell-Automat, der als einer der innovativsten Flipper seiner Zeit gilt. Beim Pinfest in Pennsylvania gab’s noch mehr zu sehen.
Das „Terra Technica“-Museum in Tschechien ist ein Paradies für Liebhaber von Flippern, Jukeboxen und Retro-Videospielen. Auf einer beeindruckenden Fläche von 8.500 qm ist eine Zeitreise durch die Historie der Unterhaltungselektronik möglich. Über 250 Pins sind dabei nur ein Teil der sehenswerten Exponate, wie Kurator Günter Freinberger im Video erklärt.
Cosmic Carnival wurde 2019 von Suncoast Pinball aus Largo, Florida, hergestellt und ist das einzige Modell dieses Herstellers. Die Produktion war auf 100 Exemplare limitiert, allerdings wurden laut Suncoast nur etwa 25 Automaten tatsächlich gebaut. Ein Homebrew-Bastler hat letztes Jahr einen neuen Anlauf gestartet, diese originelle Vision zu reaktivieren. Tollkühner Plan?
Rob Berk hat mit seiner Leidenschaft eine beeindruckende Geschichte geschrieben. Als Gründer der Pinball Expo im Jahr 1985 hat er nicht nur die Community zusammengebracht, sondern feiert auch die Kunst und Geschichte in seiner Past Times Arcade in Ohio. Und der 70-Jährige ist Guinness-Rekordhalter. Berk: „Als Student wusste ich nicht, wie weit das einmal gehen würde.“
Der zweite Flipper von Barrels of Fun verspricht, die Erfolgsgeschichte fortzusetzen und die Community erneut zu begeistern. Es ist tatsächlich die Kino-AAA-Lizenz „Dune“! Der US-Preis liegt bei $11.600. „Es ist ein episches Spiel und ja, die Kugel wird gegessen!“, heißt es seitens Barrels of Fun via Social Media. Barrels hat derzeit drei Flipperautomaten in „aktiver Entwicklung“.
Der Retrogaming-Verein Insert Coins e.V. muss den regulären Betrieb an seinem bisherigen Standort im K-Haus in Herne-Wanne vorzeitig einstellen. Grund dafür sind fortschreitende Sanierungsarbeiten am Gebäude, durch die eine sichere Entfluchtung im Brandfall nicht mehr gewährleistet werden kann. Öffentliche Veranstaltungen dürfen daher ab sofort nicht mehr stattfinden.
Das deutsche Highlight im Pin-Kalender: Die German Pinball Association lud zur ultimativen Flipper-Convention ein – diesmal im Jahr 2025 stieg die Pinball-Party in Hannover in der Eventlocation Hangar no5 – mitsamt offener deutscher Meisterschaft, die an einen jungen Ungarn ging. SAT1 berichtete bereits im TV.