Terminator 2 & 3 von Ritchie – Williams vs. Stern

Unbezahlte Werbung / Terminator 2 und 3

Veröffentlicht am 25.02.2022 von Flipper-News

Im Juli 1991 veröffentlichte Marktführer Williams seinen ersten Flipper mit einem Dot-Matrix-Display (DMD): Terminator 2, benannt nach James Camerons Kino-Kassenschlager „T2 – Tag der Abrechnung“ (weltweit: 520 Mio. Dollar), beinahe zeitgleich zur US-Premiere am 3. Juli.

12 Jahre später legten Stern und wiederum Steve Ritchie, der „King of Flow“, mit dem Terminator 3 – Rise of the Machines nach. Welches ist der bessere Pin? Die Meinungen nach knapp 20 Jahren gehen auseinander, wir schauen uns auch das Video-Urteil eines Experten an.

Das erste Williams-DMD beim Terminator 2 (1991) | Bildquelle: silverballmuseum.com

„Die Schieß-Actionszenen sind der Hauptaspekt dieses Themas“, sagte Ritchie. „Meine Fantasie beschert mir solche Sachen, ich weiß nicht wie oder warum. Die rotierende Kanone ist mir schon in den 70ern eingefallen, aber sie ist erst jetzt umgesetzt worden.“

Das moderne Artwork-Design stammt von Doug Watson, der seine Herausforderung erklärte: „Das Schwierigste war es, ein Gerät zu schaffen, während der Film noch in Produktion war. James Cameron war sehr verschwiegen. Ich habe keine einzige Filmminute gesehen, bevor wir mit dem Flipper schon fertig waren.“

Aufgrund der langen Designphase des T2 war der DMD-Bally Gilligan’s Island schneller auf dem Markt, aber natürlich keine echte Konkurrenz zum Williams-Meilenstein (15.202 Exemplare!). Beim stylischen T2 mit dem Artwork von Watson war auch erstmals ein Auto-Abzug in Form einer Pistole verbaut, der einen traditionellen Plunger ersetzte. Auch das abschießbare Grip-Ball-Launcher-Maschinengewehr rechts war eine technische Neuheit.

Auch Video-Modus feierte Premiere

Und nicht zuletzt war der T2 der erste Pin mit einem Video-Modus im DMD (Mini-Videogame). Arnold Schwarzenegger lieferte zudem akustische Ingame Voice Calls. Der neue digitalisierte Stereo-Sound dieser 90er-Maschinen zog die Leute in den Arcades wieder an. Einige der Playfield-Elemente stammen übrigens aus Ritchies Klassiker Firepower (1980).

„Es ist ein stimmiger Flipper von oben bis unten, von innen wie von außen. Der King of Flow hat hier mal wieder ordentlich einen rausgehauen: Steve Ritchies Handschrift ist klar zu erkennen: Die Kugel läuft und läuft …“, erklärt Pinballboy Matthias Theißen.

Der Williams Terminator 2 (1991): Pinside-Rating; 7,8 | Der Stern T3, Rise of the Machines (2003): pinRating: 7,6

T-1000 nahezu komplett außen vor

Fun-Fact: Der Film-Bösewicht T-1000 war wegen der Vor-Premieren-Verschwiegenheitsklausel im Tisch-Artwork nicht enthalten – mit Ausnahme eines kleinen Bildes von Robert Patrick. Der Charakter wurde lediglich in den DMD-Animationen aufgenommen, weil zu der Zeit, als die Programmierung abgeschlossen war, dessen originelle Metallfigur schon öffentlich bekanntes Kinowissen war.

Terminator 2 I Pinball Flipper

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Nonstop-Action-Features beim T3

Der Stern T3-Flipper aus 2003 war das erste Projekt von Ritchie bei Stern, deren Zusammenarbeit 2002 begann: „Ich verbrachte dafür rund sieben Monate im Hotel, weil ich zu der Zeit noch in Kalifornien lebte.“ Der Pin bietet mindestens ebenso viele Nonstop-Action-Features: darunter ein spielbarer Raketenpropeller-Granatwerfer im Backglass. Zwei dominante Rampen aus Edelstahl prägen das Spielfeld.

„Der T3 führt einige Traditionen vom Vorgänger weiter, aber die Schüsse sind bzgl. ihrer Ausrichtungen deutlich anders“, erklärt Ritchie. „Die klareren Regeln der Missions-Modi sind auch durch die verbalen Anweisungen, die Neulinge durch das Spiel führen, einfacher zu verstehen.“

Über 450 verschiedene Voice Calls sind enthalten, darunter auch viele von Arnold Schwarzenegger aus dem Film. Eine Powerkanone, die Kugeln durch ein rostfreies Geschützrohr schießt, das durch einen Pistolengriff aktiviert wird, sowie die Plasmakanone, die Bälle auf den Spieler abfeuert, sorgen für tiefes atmosphärisches Gameplay. Die einzigartige Backbox birgt das zusätzliche Mini-Ziel-Spiel darin.

Ritchie: „Das Cabinet ist dafür extra angepasst worden. Die besten Mechanik-Ingenieure bringen sich für solche Sachen voll ein und sind nicht zufällig selbst auch Gamedesigner.“

Fazit: Welcher ist der bessere?

Fazit: Beim Film kann natürlich nur der T2 gewinnen. Aber welcher Flipper ist der bessere? Alt oder neu? Im ipdp.org-Rating unterliegt der T2 7,0 vs. 7,4. Laut pinside-Rating hat der T2 wieder leicht die Nase vorn (7,8 vs. 7,6 von 10). Auch der Pinfluencer hat eine Tendenz: Pinballboy gibt uns in den beiden QuickGuide-Videos seine eigene Sicht auf die Vorzüge des ungleichen Duos:

Theißen: „Beim Flipper bevorzuge ich den T3. Ich mag zwar die Farben nicht unbedingt. Aber vom Design und Gameplay mit den starken Rampen und der gefangenen Kugel in der Mitte sieht der Pin gut aus und lässt sich wirklich gut spielen. Ich persönlich finde ihn besser.“

Terminator 3 I Pinball Flipper

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https://sternpinball.com/game/terminator-3-rise-of-the-machines/

The best pinball machine I've ever seen!!! | Amazing Williams Terminator 2 restoration project

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