Autor: TriaWu-7_xkr-r9JJFi
1994 veröffentlichte Williams The Flintstones, nachdem im Vorjahr bereits zahlreiche Meilensteine das Licht der Pinball-Welt erblickt hatten. Der Familien-Flipper ist besser, als er auf den ersten Blick aussieht. Gamedesigner John Trudeau reiht den Pin „in die Top-3 meiner Automaten“ ein.
Gamedesign-Legende Pat Lawlor (70) wird einfach nicht müde und veröffentlicht nach Dialed-In! und Willy Wonka nun sein nächstes Konzept: Toy Story 4 von Jersey Jack Pinball (JJP). Offenbar gibt es ab diesem JJP-Pin keine „günstige“ Standard-Version mehr. Aber die CE- und LE-Versionen haben wahrlich viel zu bieten. Nun auch im Video-Quick-Guide!
Der Name ist Programm – und Rockbands von diesem Kaliber sind beinahe ein Lizenz-Erfolgsgarant: Die 1970 gegründete britische Band Queen wird nun doch als kommerzieller Flipper umgesetzt. Schwedens Firma Pinball Brothers lässt den Pin in Italien produzieren. Erhältlich wird er erst wieder Anfang 2023 sein.
Ein lizensierter Stern, der einfach nicht das Herz der Fans erwärmte: 2015 entkorkte die Chicagoer Schmiede in Wrestlemania einen Automaten, oder sollte man lieber sagen ein Experiment, das schiefging. John Trudeau: „Der Flipper ist ziemlich ungewöhnlich.“ Das Handicap des Pins ist dabei hausgemacht.
Batman 66 ist die jüngste Flipper-Umsetzung des DC-Comichelden. Im Dezember 2016 erschien der Stern, eine bunte Zeitreise zurück (zur TV-Serie aus Mitte der 60er-Jahre). Genau 50 Jahre nach der Geburt des dunklen Ritters – und zum Jubiläum des Herstellers – war auch Joe Kaminkow von Ka-Pow Pinball beteiligt.
Im Oktober wird in den USA ein Independent-Film über die berühmte Story von Roger Sharpe erscheinen. Der Mann, der Pinball nach einem 35-jährigen Verbot gerettet hat: 1976 musste Sharpe in New York beweisen, dass es beim Flippern um Geschick statt um Glücksspiel geht. Sharpe: „Ich war nicht nervös.“
Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag: Fish Tales ist ein Erfolgsflipper, der stolze 13.640-mal produziert wurde. Dieser Williams-Klassiker von 1992 ist schlicht und ergreifend gut. Gamedesigner war Mark Ritchie, der die Idee zu seinem Konzept erklärt: „Mein Vater war ein absoluter Angler-Freak …“
Glückwunsch zum ersten kleinen Jubiläum: Stern hat vor fünf Jahren zum 40-jährigen Geburtstag des Films seinen Star-Wars-Flipper veröffentlicht. Gamedesigner war niemand Geringeres als der „King of Flow“, Steve Ritchie, laut eigener Aussage ein Science-Fiction-Fan der ersten Stunde.
Es gibt nicht wenige Fans, die diesen Flipper für den vielleicht besten (Klassiker) halten. Der Bally-Automat „The Shadow“ aus dem Jahreswechsel 1994/95 weiß zu punkten – Gamedesigner war der legendäre Brian Eddy. Vom Mechanik-Blickwinkel her sei der Pin laut Eddy ein „sehr ambitioniertes Gerät“.
Wo kann der geneigte Spieler die größte Auswahl testen? Die Flipper-Fans müssen nicht in die USA reisen. Eine Lösung liegt nahe: Freddy’s Pinball Paradise. Über 170 Flipper aus sechs Jahrzehnten gingen in Hessen jeden letzten Samstag im Monat an den Strom. Und Anfang Juni 2023 steigt erneut die Flipper-WM hier. Alfred Pika: „Ich muss wirklich alle neuen Flipper auf dem Markt haben.“