Autor: TriaWu-7_xkr-r9JJFi
Es gibt nicht wenige Fans, die diesen Flipper für den vielleicht besten (Klassiker) halten. Der Bally-Automat „The Shadow“ aus dem Jahreswechsel 1994/95 weiß zu punkten – Gamedesigner war der legendäre Brian Eddy. Vom Mechanik-Blickwinkel her sei der Pin laut Eddy ein „sehr ambitioniertes Gerät“.
Wo kann der geneigte Spieler die größte Auswahl testen? Die Flipper-Fans müssen nicht in die USA reisen. Eine Lösung liegt nahe: Freddy’s Pinball Paradise. Über 170 Flipper aus sechs Jahrzehnten gingen in Hessen jeden letzten Samstag im Monat an den Strom. Und Anfang Juni 2023 steigt erneut die Flipper-WM hier. Alfred Pika: „Ich muss wirklich alle neuen Flipper auf dem Markt haben.“
Paul Clarke hat etwas realisiert, wovon viele Fans träumen. Der Flipper-Liebhaber hat sich seinen eigenen Automaten gebaut. Oder sollte der geneigte Beobachter lieber sagen: „gebastelt“. In einem knappen Jahr entkorkte der 58 Jahre alte Künstler seinen höchst originellen „Steam Dream“. Das Video beeindruckt.
Stern kürt regelmäßig den „Gameroom des Monats“. Naturgemäß meist in Nordamerika, wo die Pinball-Kultur ihren Ursprung hat und der seltenste Flipper der Welt steht (Las Vegas). Beeindruckende „private“ Flipper-Hallen gibt es aber nicht nur jenseits des Atlantiks sondern auch hierzulande: z. B. in Donzdorf.
In diesem Jahr wird die Rockband Rolling Stones 60 (!) Jahre alt. Ihre Sixty-Tour startete am 1. Juni in Madrid. Schon kurz vor dem 50. Jubiläum nahm Stern Pinball das Motto auf und veröffentlichte einen Automaten im Februar 2011. Bei den Fans fiel der Flipper durch, wie auch das Quick-Guide-Video verdeutlicht.
Ein etwas anderer Flipper hat im Jahr 2020 das Licht der Welt erblickt: Rick and Morty von Spooky Pinball. Die kleine US-Firma in Benton, Wisconsin entkorkte dieses Konzept, nachdem die Kreativ-Köpfe dort schon 2014 mit ihren originellen Pins debütierten. Nicht alle neun kamen bei den Fans gut an.
Sony Pictures arbeitet schon an einer Fortsetzung zu „Ghostbusters: Legacy“. 2016 setzte Stern ein Ausrufezeichen mit einem originellen Pin: Ghostbusters nach dem gleichnamigen Film-Hit von Ivan Reitman. Das Design-Artwork des Pins geht aufs Konto von „Zombie Yeti“ Packer, der hinsichtlich des Layout-Looks eine Zeitenwende anstieß, die bis heute anhält.
Glückwunsch zum 25-Jährigen! Ein Erfolgsflipper, der beinahe gar nicht das Licht der Welt erblickt hätte: Medieval Madness aus dem Jahr 1997 war bis zuletzt der Fan-Benchmark. 2015 folgte das Remake. Schöpfer Brian Eddy ist ein Fan solcher nicht lizensierter Themen und „wollte ein spektakuläres Finish.“
Die Making-of-Videos von Stern haben mittlerweile eine Tradition. Tiefer kann der Fan kaum in die Entstehung der Pins hineinschauen. Das erste Video dieser Art war noch viergeteilt: Transformers aus Oktober 2011 (7,35 Pkt./ Pinside-Rang 131).
Holland hat nicht nur Dutch Pinball mit seinem Big Lebowski zu bieten: In Rotterdam steht auch das niederländische Flipper-Museum, seit zwei Jahren in neuen Räumen. Etwa 140 Flipper aus rund 90 Jahren und allen Generationen – hier im virtuellen Rundgang. Am Donnerstag auch im Live-Stream zu bewundern.