Autor: TriaWu-7_xkr-r9JJFi
Nächster Aufschlag in Solingen: Nachdem im Essener Bunker und in Dortmund ein Flippermuseum des gemeinnützigen Vereins Shoot Again e.V. entstanden und einige Jahre später wieder ausgezogen war, steigt nun der Hattrick in der Klingenstadt. 75 Flipper finden hier großzügig Platz und locken freitags die Besucher.
Herne, Herten, Recklinghausen & Co. – Flipper-Fans kommen im Ruhrgebiet schon länger voll auf ihre Kosten. Aber wo sollen die vielen Pinheads rund um Köln die Kugeln laufen lassen? Giga-Center Köln, Cosmo-Sports Düsseldorf, Aachen oder im brandneu entstandenen Flippermuseum in Solingen?
Glückwunsch zum 30-Jährigen: Der Williams White Water aus dem Januar 1993 steht oben in der Gunst der Fans. Gamedesigner war Dennis Nordman, der erklärt, dass der Bigfoot seiner eigenen Gestalt bzw. seinem Gesicht nachempfunden sein sollte: „Diese Figur entstand aus meiner Recherche zum Wildwasser-Rafting.“
Stern-Firmenstrategie ist es, zwei Cornerstone-Pins pro Jahr zu präsentieren. Im März ist also das nächste Highlight dran. Laut George Gomez ist nun wieder Brian Eddy (gemeinsam mit Dwight Sullivan) an der Reihe. Darauf sei Jack Danger mit dessen Cornerstone-Debüt dran. Gomez: „Eine etwas andere Richtung für uns.“
Deutschland-Premiere: Während man für den Bond 60th beinahe nach Las Vegas fliegen muss, kann der Fan für den Pro/Premium des jüngsten Stern hierbleiben. In Nordhorn nahe der niederländischen Grenze ist es ab sofort möglich, den Top-Flipper Probe zu spielen, wie nun im Twitch-Stream zu sehen war und ist.
Bei Future Pinball gibt es den Flipper Dragon’s Lair schon, in real noch nicht. Aber vielleicht bald, verfolgt man die einschlägigen Internet-Portale. Vor genau 40 Jahren schufen Don Bluths Animationen das, was viele für das bestaussehendste Arcade-Spiel aller Zeiten halten. Ein Italiener hat den Flipper dazu gebaut.
Rund 8.500€ für einen neuen Pro von Stern? Über 11K für einen Premium? Oder der Queen für 12K? Es geht auch anders mit Fokus aufs Preis-Leistungs-Verhältnis: Bitronic ist ein junger Hersteller in Spanien, der es geschafft hat, einen professionellen Pin für klar unter 6.000€ auf den europäischen Markt zu bringen.
Schon stolze 35 Jahre alt ist dieser Klassiker von Williams. Im Dezember 1987 veröffentlichte der damalige Marktführer den Nachfolger vom Space Shuttle. Gamedesigner war ebenfalls der (im Vorjahr verstorbene) Barry Oursler. Fun fact: Steve Ritchie war ebenfalls beteiligt.
Zum Jahresende widmete sich eine kleine heile Welt den Pinballs. Am Freitag streamten ein halbes Dutzend der bekanntesten hiesigen Flipper-Influencer auf Twitch unter dem Titel Multistream Madness. Die volle Dröhnung von We Love Pinball & Co. einen ganzen Abend lang. Simon Henle machte dabei nur den Anfang.
In diesem Dezember feiert der nächste Klassiker ein Jubiläum: 1997 veröffentlichte Williams in No Good Gofers seinen letzten Flipper von Pat Lawlor. Nur noch 2.711 Geräte wurden gebaut, der Abwärtstrend der Branche war erkennbar. Ist der Hole-in-one-Schuss via bewegliche Rampe der beste Schuss der Historie?