Autor: TriaWu-7_xkr-r9JJFi
Kein Anfänger-Automat, aber er wurde bis vor kurzem tatsächlich noch immer gebaut: Der Houdini „Master of Mystery“ von American Pinball ist dessen Debütflipper, der die legendäre Figur Harry Houdini ehrt. Das Gerät basiert auf einem Konzept von John Popadiuk. Dieser wurde jedoch von AP gefeuert, bevor Houdini schließlich von Joe Balcer Ende 2017 veröffentlicht wurde.
UPDATE: Ein neues Flipperunternehmen, Ramp’s Pinball Manufacturing, ist in Florida entstanden. Und sein „Road Trip“ debütierte Ende dieser Woche bei der Messe „Pinball at the Beach“ in Florida. Auch Mitte März zeigt sich der Erstling eines wohlbekannten Gamedesigners in der Szene. Der Widebody hat vier Flipperfinger, vier Pop-Bumper und originelle Mechs.
Herzlichen Glückwunsch zum 30-Jährigen: SEGA war nicht für Flipperautomaten bekannt, als es im Februar 1995 mit Baywatch den zweiten Pin nach der Data-East-Übernahme veröffentlichte. Ein Fan-Liebling. Und was wäre wohl aus diesem Flipper geworden, wenn er ein anderes Thema gehabt hätte und dann noch das Bally- bzw. Williams-Logo auf der Scheibe?
Seit Frühjahr 2024 hat sich Flippermarkt-Nutzer Lando Norris einem faszinierenden Projekt verschrieben: dem Bau eines Homebrew-Flippers. Zuerst war das Thema The Last of Us, später Star Wars und am Ende Deadpool. Für den Bastler ist das mehr als nur ein Hobby, es ist Leidenschaft: Und nun erstrahlt sein Homebrew und zeigt das volle Prototyp-Potenzial.
Acht neue Songs und 1.000 (!) neue Callouts: Auch diese Neuveröffentlichung des Metallica wird mit einem Making-of bedacht. Im ausführlichen Video erklären Gamedesigner John Borg und Co. den Schöpfungsprozess des Remastered-Pins zur Metal-Rockband – mit vielen neuen Features wie einem Topper-Mode. Borg: „Die Toys und Mechs sind nun deutlich robuster.“
Das Flippermuseum Schwerin bietet seit 2011 eine einzigartige Reise durch die Geschichte und Kultur der Flipper und Unterhaltungsautomaten. Mit über 100 faszinierenden Flippern, Videospielautomaten und Musikboxen aus neun Jahrzehnten Automatenspielkultur tauchen Besucher in die Zeit der fast vergessenen Flipperkultur ein. 2022 wurde es wiedereröffnet.
Nun auch im obligatorischen Making-of-Video: Die Schöpfer des Uncanny X-Men um Jack Danger & Co. kommen ausführlich zu Wort. Der dritte Cornerstone von Stern 2024 war ein Marvel-Thema – mit einem wirklich sehr originellen Spielfeld. Danger: „Dies ist mein verrücktestes Design.“
30. Geburtstag in 2025 und unterschätzte Perle der goldenen 90er-Ära: Der Flipper „Who Dunnit“ von Bally, veröffentlicht im September 1995, hat ein spannendes Mordfall-Thema. Das Gerät enthält eine Slotmaschine mit drehenden Walzen. „Die Murder-Mystery-Idee dazu hatte ich beim Kochen“, erklärte Konzepter Dwight Sullivan.
Nicht nur moderne Pins: Stern veröffentlichte im Juni 1980 seinen Oldie Quicksilver. Das Gamedesign und die Mechanik stammen von Joe Joos (Pin-Bot). Und der Software-Code kam von Bill Pfutzenreuter. Bowen Kerins betont: „Quicksilver ist einer der großartigsten Klassiker von Stern, tolle Winkel und Schüsse.“
Stern Pinball hat seine Distributoren über einen neuen Plan informiert, der mit dem Titel „Stern Vault Program“ benannt ist. Bei diesem Namen sollte man meinen, dass Stern alte Automaten zurückbringt, aber es ist anders gemeint. Stern: „Es war ein großartiges Jahr 2024, in dem vier neue Titel veröffentlicht wurden […].“