American Pinball setzt auf Lizenzen

Unbezahlte Werbung / Offensive von American Pinaball geht weiter

Veröffentlicht am 25.07.2026 von Flipper-News

Investor und CEO J.B. Vincent | Bildquelle: kineticist

„Diese Investition dreht sich um die Zukunft. Unsere oberste Priorität ist es, Vertrauen in das Unternehmen aufzubauen und eine positive Kultur für Mitarbeiter und Kunden zu fördern“, erklärte J. Bryan Vincent Anfang 2026 in einer Presseerklärung via Facebook.​

Im aktuellen kineticist-Interview mit Vincent, dem Chef von American Pinball, wird deutlich: Das Unternehmen will künftig stärker auf lizenzierte Themen setzen. Vincent sagt offen, dass „Lizenzthemen sich besser verkaufen und bei Käufern oft stärker emotional wirken“ als reine Originalideen.

Lektion gelernt: Besonders spannend ist, dass American Pinball dabei nicht einfach jedem Trend hinterherlaufen will. Stattdessen sollen vor allem Themen aus Musik, Film und Fernsehen eine Rolle spielen, dazu IPs mit starkem Nostalgiefaktor und klar verfügbarem Material für Design und Code.

Vincent gegenüber Paul Melio: „Ich weiß nicht, ob wir uns auf ein bestimmtes Genre konzentrieren; allerdings haben wir eine Vorliebe für Americana-Themen und solche, die einen breiten nostalgischen Reiz ausüben. Derzeit konzentrieren wir uns bei unseren kommenden Titeln auf Musik, Film und TV.“

Team muss selbst Lust auf die Marke haben

Das ganze AP-Team in Texas | Bildrechte: AP FB

Laut Vincent kommt es außerdem darauf an, dass das Team selbst Lust auf die Marke hat, nur dann entstehe am Ende auch ein überzeugendes Konzept. Rückblickend spricht Vincent auch offen über Hot Wheels: Das Spiel war zwar mit über 2.000 verkauften Einheiten der erfolgreichste Titel der alten American-Pinball-Ära, habe aber vor allem bei Code, Optik und Präsentation Schwächen gehabt.

Genau daraus zieht er gemeinsam mit Ex-Dutch-Pinball-Gamedesigner Melvin Brouwer-Williams Lehren für die Zukunft: Bessere Assets, stärkere Themenintegration und mehr Wert auf Sammlerqualität. Für die Flipper-Szene ist das ein klares Signal. American Pinball will nicht nur neue Geräte bauen, sondern gezielter Marken auswählen, die wirtschaftlich funktionieren und zugleich spielerisch überzeugen. Das macht die nächsten Ankündigungen des Herstellers besonders übers Cirqus-Voltaire-Remake hinaus interessant.

kineticist.com/news/j-bryan-vincent-licensing-interview

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